Voraussetzung: Interesse an „da muss es doch noch mehr geben”
Nach eine Studie der Düsseldorfer Identity Foundation und der Universität Hohenheim befindet sich jeder siebte Deutsche derzeit auf Sinnsuche.
Unter den Suchenden sind immer mehr Manager, in denen die Ahnung aufkeimt, dass Befriedigung von Außen alleine nicht ausreicht. In den Führungsetagen sind wieder Werte wie Liebe, Familie, Freiheit und Ehrlichkeit wichtig geworden.
Den Lebensjob gibt es nicht mehr und der Veränderungsdruck ist in den Unternehmen konstant spürbar. Verlässlichkeit, für die die Wirtschaft einst sorgte, ist Vergangenheit; Führungskräfte spüren mehr denn je, dass „noch schneller, noch höher, noch besser“ rein analytisch anzugehen, nicht mehr funktioniert.
Führungskräfte im Zwiespalt: einerseits will man sich integer und authentisch verhalten, will Fairness und Kooperation, jedoch sehen sie sich im beruflichen Umfeld mit Sachzwängen, Egoismen und Rücksichtslosigkeiten konfrontiert.
Leider braucht es noch häufig eine Krankheit oder ein anderes einschneidendes Erlebnis das Karriere und Kommerz in Frage stellt, spätestens dann ist sie da, die Sinnkrise.
Gesucht sind Alternativen, die noch vor Jahren in krassem Gegensatz zum üblichen Denken standen:
Spiritualität - ein tief empfundenes Gefühl, dass es irgendeine höhere Kraft, Energie, Macht oder Quelle gibt, zu der sich der Mensch relativiert, aus der alles auf dieser Welt resultiert – weshalb auch alles miteinander und mit einem selbst verbunden ist.
Für einige geht dieses Empfinden mit ihrem religiösen Glauben einher, kann aber auch gänzlich ohne den Bezug zu einer bestimmten Religion sein.
Anthroposophie, Humanismus, Mystik, Shamanismus und Esoterik bieten einen breitgefächerten Fundus. Meditatives Wandern oder Joggen, Klosteraufenthalt, Yoga, Zen, Qi Gong oder Thai Chi bieten entsprechende Erkenntnisse des Lebenssinns – und wirtschaftlichen Erfolg.
Bereits 1993 gründete Prof. Dr. Dr. Ervin Laszlo den „Club of Budapest“, ein internationales informelles Bündnis für die Etablierung eines global verantwortlichen Bewusstseins, der als Katalysator für den Übergang in eine Welt der Nachhaltigkeit wirken will. Der Club will Wissenschaft, Kunst, Ethik und Wirtschaft vereinen, ebenso die Kulturen der Welt. Zu den Mitgliedern aus Wissenschaftlern, Künstlern, Religionsführern und Unternehmern zählen unter Anderen Richard von Weizsäcker, Karl-Heinz Böhm, Peter Gabriel, Paulo Coelho, Michael Gorbatschow und der Dalai Lama.
Wir unterstützen Menschen, so zu sein, wie es ihrem Selbst entspricht, sich auf ihr Inneres zu besinnen. Nicht ständig effektiv und besser sein zu müssen, sondern seinen eigenen Weg zu finden; im Alltagstrubel nicht aus äußerer Anstrengung heraus, sondern aus innerer Kraft zu handeln.