Fortbildung: Konfliktmoderation / Mediation

Unsere Fortbildung richtet sich an alle, die sich in ihrem beruflichen Umfeld mit Konfliktlösungen auseinandersetzen, ihre Vermittlungskompetenzen erweitern und ihre Kompetenzen  als Konfliktmoderator ausbauen wollen.

Mehr und mehr wird in Arbeitsprozessen deutlich, dass Konflikte negative Folgen auf den Betrieb im Allgemeinen haben; die Arbeitsmoral der beschäftigten Menschen leidet und somit letztlich auch die Arbeitsleistung – sprich das Ergebnis haben.

Entscheidend für einen Betrieb ist, wie intern mit Konflikten umgegangen wird. Herrscht die Vermeidung, im Sinne von „das wird sich schon von allein regeln“, oder wird mit Ängsten und Drohungen agiert „ wofür haben wir denn unsere Anwälte?“

Wir bieten ihnen eine umfassende, praxisorientierte Fortbildung, die zu einer qualifizierten Tätigkeit als Konfliktmoderator befähigt. Sie erhalten eine intensive Einführung in die Theorie und die Praxis des Mediationsverfahrens. Kurze greifbare und inhaltlich kompakte Theorieblöcke werden durch reale Praxisbeispiele und Übungen ergänzt. Rollenspiele und umfassende Reflexionen sichern ausreichende Phasen der Erprobung des theoretischen Wissens, sowie eine realistische Beschäftigung.

Nach Beendigung der Fortbildung  verfügen Sie über die erforderlichen Grundlagen und praxisnahe Techniken für Ihre Tätigkeit als Konfliktmoderator. Sie sind trainiert in den notwendigen Fertigkeiten für die erfolgreiche Durchführung von Mediationsverfahren.

Konfliktregelung durch Mediation

Konflikte sind hinderlich, werden gern verdrängt, verursachen Ängste. Ein Konflikt bietet aber auch Chancen zur Reflektion, zur Veränderung  zum Neubeginn, zur Verbesserung von Beziehungen. Entscheidend ist, wie der Konflikt angegangen wird. Ob im betrieblichen Kontext, in Partnerschafts- oder Nachbarschaftsbeziehungen, bei Interessenvertretungen in Politik, Gemeinwesen oder Vereinsleben wirken die Menschen auf unterschiedlichste Art miteinander; oder aber auch gegeneinander. Wie schnell werden die Sachfragen verdrängt, da man sich ja durchsetzen muss, weil man Recht haben will, mitunter auch nur gewinnen will. Ein Konflikt ist entstanden und je nach persönlicher Prägung hat jeder Mensch seine individuelle Art, mit diesem umzugehen. Irgendwann ist  i.d.R. ein Punkt erreicht, wo die verschiedenen Parteien in der unmittelbaren Kommunikation nicht mehr weiterkommen und sich  „ihr“ Recht  holen um gegen die andere Partei zu gewinnen. Der Konflikt wird Stellvertretern übergeben und institutionalisiert.

Was ist Mediation ?

Mediation heißt wörtlich übersetzt „ Vermittlung „. Gemeint ist hier die Vermittlung in Streitfällen durch einen unparteiischen  Dritten, den Mediator.

Die Mediation ist ein weltweit anerkanntes Verfahren zur Konfliktlösung, in dessen Verlauf die Konfliktparteien befähigt werden, „Ihren“ Konflikt aktiv und selbstbestimmt zu lösen. Am Ende steht ein Ergebnis, welches durch aktives (Ver)Handeln der Betroffenen zustande kommt. Niemand kennt  die Ursachen, Hintergründe und Entwicklung des Konfliktes so gut wie die Betroffenen selbst.

Vorteile der Mediation sind u.a.:

  • Die Schnelligkeit des Verfahrens.
    Selbst komplizierte und komplexe Sachverhalte werden erheblich schneller transparent und somit direkter und mit einer erheblichen Zeitersparnis als die üblichen Gerichtsverfahren in Klärung gebracht. 
  • Die Zufriedenheit
    Die Konfliktparteien erarbeiten ihr eigenes Ergebnis. Grundlagen der Ergebnisse sind nicht nur die eingenommenen Positionen, maßgeblich für eine Entscheidung sind auch die individuellen Bedürfnisse der Konfliktparteien.
    Dies führt nicht nur zu höherer Akzeptanz der Ergebnisse und zur individuellen Zufriedenheit, sondern erleichtert auch alle vereinbarten  Abwicklungen.
  • Der Kostenvorteil / Imagegewinn
    Neben den genannten Vorteilen verursachen Mediationsverfahren einen erheblich geringeren Investitionsaufwand. Dabei sind insbesondere die betroffenen Personen schneller vom Druck des Konfliktverfahrens entlastet, was neben der individuellen Zufriedenheit auch Auswirkungen z.B. auf das betriebliche Klima hat.
  • Die Vertraulichkeit
    Der Konflikt wird nicht öffentlich, d.h. für die betroffenen Personen bleibt die Intimität gewahrt, die Institution erleidet keinen Imageverlust, sie kann gleichwohl aus der Art der Konfliktbehandlung sowohl nach Innen als auch nach Außen „Gewinn“ erzielen. 

Inhaltliche Schwerpunkte der Fortbildung

  • Grundlagen der Mediation
  • Konfliktdiagnose

  • Konflikthintergründe

  • Konfliktlösungen

  • Die Konfliktprägung des Mediators